Dienstag, 12. Juli 2016

Projekt: Gartenanlage in Schwäbisch Hall



Der Garten liegt am Rande einer gewachsenen Wohnsiedlung in Schwäbisch Hall. Rundum Häuser aus den fünfziger Jahren, kleine Vorgärten, relativ große Gärten hinter dem Haus. Mehrere unterschiedliche Sitzplätze sollten entstehen, Abstellplätze für die Autos, Wege, ein Geräteschuppen, der Treppenaufgang zum neuen Wohnhaus.  Für die Verkehrsflächen wurden moderne Materialien aus Beton und Granit verwendet, für die gestalterischen Elemente Sandstein aus Abrissen in der Region.
Das Ergebnis: eine sowohl funktionale, als auch ästhetisch gelungene Kombination von alt und neu, von verschiedensten Materialien und Arbeitsweisen.














Montag, 18. Januar 2016

Stoffe nach den Originalentwürfen der Wiener Werkstätten

Die Firma Backhausen wurde im Jahre 1849 gegründet, war Lieferant des Kaiserhauses und der berühmten Wiener Werkstätte. Im Laufe der Jahre wuchs das Archiv der Firma Backhausen auf über 3500 Textilentwürfe von über 300 Künstlern an - und es ist ein Archiv mit Weltgeltung.
Mit diesem kunsthistorisch bedeutsamen Vermächtnis sorgsam umzugehen und es zugleich in der heutigen Zeit lebendig zu erhalten, ist eine Aufgabe, die sich die nunmehr sechste und siebte Generation der Familie Backhausen gestellt hat. Basierend auf Originalentwürfen der Wiener Werkstätte hegt Backhausen eine Kollektion, deren zeitlos formale Qualität im Entwurf, sich in der Präzision der Verarbeitung spiegelt und sich in den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen einsetzen lässt.











Mittwoch, 15. April 2015

Aufarbeiten statt wegwerfen!
Gestelle oder Polsterungen älterer Möbel sind oft qualitativ sehr hochwertig. Neue, preiswerte Modelle sind dagegen meist schon nach wenigen Jahren durchgesessen, der Stoff unansehnlich. Ich raten Ihnen zu einem Neubezug, wenn Sie mit der Form und der Qualität der Möbel zufrieden sind. Oft ist es ja auch so, dass genau diese Möbel zu Ihrem Stil und zu den anderen Möbeln im Raum passen. Und im frischen Kleid haben Sie wieder viele Jahre Freude an Ihren Möbeln.
Vieles kann man selber machen, Anderes überlässt man lieber dem Fachmann. So kann man den Bezug der Esszimmerstühle oft selber in die Hand nehmen, die Komplettrestaurierung der Wohnzimmergarnitur übersteigt aber doch meisten die Fähigkeiten eines durchschnittlichen Heimwerkers. Mittlerweile sind viele Materialien, die zum Auffrischen oder auch Generalüberholen Ihrer Lieblingsmöbel gebraucht werden, im Internet erhältlich. Farben, Öle, Polituren oder auch Polstermaterialien und Möbelstoffe sind in großer Bandbreite und in allen Preisklassen zu finden.


Hier nun eine Minianleitung für den einfachsten aller Fälle:
Beziehen eines Stuhlsitzes, mit intaktem Polster.
  1. Vorsichtig mit einem Schraubenzieher und einer Zange den alten Stoff
    entfernen.
  2. Ein Stück Diolen/Polyesterwatte in Stuhlsitzgröße auflegen, alternativ eine Baumwollwatte.
  3. Den neuen Stoff so zuschneiden, dass man noch genug Stoff „fassen“ kann, denn er muss richtig schön stramm gezogen werden.
  4. Den Stoff auflegen und jeweils in der Mitte mit einer nur halb gesetzten Tackernadel fixieren, eigentlich „heften“. Dieser Schritt dient dazu den Stoff auszurichten. Sitzt er gerade (bei einer geraden Vorderkante sollte der Stoff fadengerade, also parallel zur Vorderkante laufen), passt das Muster so, passt die Spannung so...
  5. Wenn alles soweit in Ordnung ist, beginnen Sie mit einer Kante, am besten der vorderen.
  6. Sie arbeiten von der Mitte nach außen, streichen den Stoff mit der Hand Richtung Kante, so dass er die richtige Spannung bekommt, dabei immer auch in Richtung der Ecke streichen. Ein paar Zentimeter vor der Ecke aufhören. Dann von der Ecke zur anderen Ecke arbeiten.
  7. Nun wird die Kante gegenüber, also in unserem Fall die hintere Kante genauso gearbeitet, danach die beiden Seiten.
  8. Zum Schluss kommen die Ecken dran, da brauch man ein bisschen Gefühl, um sie faltenfrei und gleichmäßig hin zu bekommen.
  9. Zum Schluss wird der Stoff abgeschnitten und mit einem speziellen Klebeband abgeklebt, damit nichts fanst. Oder Sie tackern von unten einen einfachen Baumwollstoff, eingeschlagen natürlich, wegen dem Fransen ;-), dagegen. Das hat auch den Vorteil, dass vom Poster unten nichts rausbröselt oder staubt.
Viel Spaß und Erfolg!
Christine Wisse-Lemm

















Dienstag, 24. Februar 2015

Aufarbeiten statt wegwerfen

...auch ein bewusster Umgang mit vorhandenen Gegenständen ist Umweltschutz.
Warum Liebgewonnes, Bewährtes entsorgen, wenn man es wieder aufmöbeln kann.
Bilder einer Verwandlung: