Montag, 22. August 2016
Mittwoch, 10. August 2016
Dienstag, 12. Juli 2016
Projekt: Gartenanlage in Schwäbisch Hall
Der Garten liegt am Rande einer gewachsenen Wohnsiedlung in
Schwäbisch Hall. Rundum Häuser aus den fünfziger Jahren, kleine Vorgärten,
relativ große Gärten hinter dem Haus. Mehrere unterschiedliche Sitzplätze
sollten entstehen, Abstellplätze für die Autos, Wege, ein Geräteschuppen, der
Treppenaufgang zum neuen Wohnhaus. Für
die Verkehrsflächen wurden moderne Materialien aus Beton und Granit verwendet,
für die gestalterischen Elemente Sandstein aus Abrissen in der Region.
Das Ergebnis: eine sowohl funktionale, als auch ästhetisch
gelungene Kombination von alt und neu, von verschiedensten Materialien und Arbeitsweisen.
Montag, 18. Januar 2016
Stoffe nach den Originalentwürfen der Wiener Werkstätten
Die Firma Backhausen wurde im Jahre 1849 gegründet, war Lieferant des Kaiserhauses und der berühmten Wiener Werkstätte. Im Laufe der Jahre wuchs das Archiv der Firma Backhausen auf über 3500 Textilentwürfe von über 300 Künstlern an - und es ist ein Archiv mit Weltgeltung.
Mit diesem kunsthistorisch bedeutsamen Vermächtnis sorgsam umzugehen und es zugleich in der heutigen Zeit lebendig zu erhalten, ist eine Aufgabe, die sich die nunmehr sechste und siebte Generation der Familie Backhausen gestellt hat. Basierend auf Originalentwürfen der Wiener Werkstätte hegt Backhausen eine Kollektion, deren zeitlos formale Qualität im Entwurf, sich in der Präzision der Verarbeitung spiegelt und sich in den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen einsetzen lässt.
Mittwoch, 15. April 2015
Aufarbeiten statt wegwerfen!
Gestelle oder Polsterungen älterer Möbel sind oft qualitativ sehr hochwertig. Neue, preiswerte Modelle sind dagegen meist schon nach wenigen Jahren durchgesessen, der Stoff unansehnlich. Ich raten Ihnen zu einem Neubezug, wenn Sie mit der Form und der Qualität der Möbel zufrieden sind. Oft ist es ja auch so, dass genau diese Möbel zu Ihrem Stil und zu den anderen Möbeln im Raum passen. Und im frischen Kleid haben Sie wieder viele Jahre Freude an Ihren Möbeln.
Vieles kann man selber machen, Anderes überlässt man lieber dem Fachmann. So kann man den Bezug der Esszimmerstühle oft selber in die Hand nehmen, die Komplettrestaurierung der Wohnzimmergarnitur übersteigt aber doch meisten die Fähigkeiten eines durchschnittlichen Heimwerkers. Mittlerweile sind viele Materialien, die zum Auffrischen oder auch Generalüberholen Ihrer Lieblingsmöbel gebraucht werden, im Internet erhältlich. Farben, Öle, Polituren oder auch Polstermaterialien und Möbelstoffe sind in großer Bandbreite und in allen Preisklassen zu finden.
Hier nun eine Minianleitung für den einfachsten aller Fälle:
Beziehen eines Stuhlsitzes, mit intaktem Polster.
Christine Wisse-Lemm
Gestelle oder Polsterungen älterer Möbel sind oft qualitativ sehr hochwertig. Neue, preiswerte Modelle sind dagegen meist schon nach wenigen Jahren durchgesessen, der Stoff unansehnlich. Ich raten Ihnen zu einem Neubezug, wenn Sie mit der Form und der Qualität der Möbel zufrieden sind. Oft ist es ja auch so, dass genau diese Möbel zu Ihrem Stil und zu den anderen Möbeln im Raum passen. Und im frischen Kleid haben Sie wieder viele Jahre Freude an Ihren Möbeln.
Vieles kann man selber machen, Anderes überlässt man lieber dem Fachmann. So kann man den Bezug der Esszimmerstühle oft selber in die Hand nehmen, die Komplettrestaurierung der Wohnzimmergarnitur übersteigt aber doch meisten die Fähigkeiten eines durchschnittlichen Heimwerkers. Mittlerweile sind viele Materialien, die zum Auffrischen oder auch Generalüberholen Ihrer Lieblingsmöbel gebraucht werden, im Internet erhältlich. Farben, Öle, Polituren oder auch Polstermaterialien und Möbelstoffe sind in großer Bandbreite und in allen Preisklassen zu finden.
Hier nun eine Minianleitung für den einfachsten aller Fälle:
Beziehen eines Stuhlsitzes, mit intaktem Polster.
- Vorsichtig mit einem
Schraubenzieher und einer Zange den alten Stoff
entfernen.
- Ein Stück
Diolen/Polyesterwatte in Stuhlsitzgröße auflegen, alternativ eine
Baumwollwatte.
- Den neuen Stoff so
zuschneiden, dass man noch genug Stoff „fassen“ kann, denn er
muss richtig schön stramm gezogen werden.
- Den Stoff auflegen und
jeweils in der Mitte mit einer nur halb gesetzten Tackernadel
fixieren, eigentlich „heften“. Dieser Schritt dient dazu den
Stoff auszurichten. Sitzt er gerade (bei einer geraden Vorderkante
sollte der Stoff fadengerade, also parallel zur Vorderkante laufen),
passt das Muster so, passt die Spannung so...
- Wenn alles soweit in Ordnung
ist, beginnen Sie mit einer Kante, am besten der vorderen.
- Sie arbeiten von der Mitte
nach außen, streichen den Stoff mit der Hand Richtung Kante, so
dass er die richtige Spannung bekommt, dabei immer auch in Richtung
der Ecke streichen. Ein paar Zentimeter vor der Ecke aufhören. Dann
von der Ecke zur anderen Ecke arbeiten.
- Nun wird die Kante
gegenüber, also in unserem Fall die hintere Kante genauso
gearbeitet, danach die beiden Seiten.
- Zum Schluss kommen die Ecken
dran, da brauch man ein bisschen Gefühl, um sie faltenfrei und
gleichmäßig hin zu bekommen.
- Zum Schluss wird der Stoff
abgeschnitten und mit einem speziellen Klebeband abgeklebt, damit
nichts fanst. Oder Sie tackern von unten einen einfachen
Baumwollstoff, eingeschlagen natürlich, wegen dem Fransen ;-),
dagegen. Das hat auch den Vorteil, dass vom Poster unten nichts
rausbröselt oder staubt.
Christine Wisse-Lemm
Dienstag, 24. Februar 2015
Aufarbeiten statt wegwerfen
...auch ein bewusster Umgang mit vorhandenen Gegenständen ist Umweltschutz.
Warum Liebgewonnes, Bewährtes entsorgen, wenn man es wieder aufmöbeln kann.
Bilder einer Verwandlung:
Warum Liebgewonnes, Bewährtes entsorgen, wenn man es wieder aufmöbeln kann.
Bilder einer Verwandlung:
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